Stadtkonzepte

– Beitragsentwurf, ist noch in Arbeit –

Die „Europäische Stadt“

Die „europäische Stadt“ oder das „euopäische Modell“ ist ein Konzept, dessen Anfänge auf den Soziologen Max Weber (Wikipedia) zurückgehen

– später mehr –

Die Viertelstundenstadt

Der Begriff Viertelstundenstadt („la ville du quart d’heure“, „die Stadt der Viertelstunde“) ist ein Konzept des franko-kolumbianischen Professors und Wissenschaftlers Carlos Moreno (Wikipedia, englisch), der sich intensiv mit komplexen Systemen, insbesondere der „Smart City“ auseinandersetzt.

Inspiriert von Jane Jacobs‘ Konzept der „Living City“ hat Moreno die Grundlage seines Konzeptes als „Chrono-Urbanismus“ bezeichnet, d. h. er beschreibt das alltägliche Erleben der Stadt als chronologisch ablaufende Lebens“sequenz“ des Stadtbewohners und leitet daraus Forderungen für die Gestaltung und Organisation der Stadt ab. Die Grundidee der Viertelstundenstadt ist eine dezentralisierte Stadtorganisation, in der man alle notwendigen Bereiche seines alltäglichen Lebens – Arbeit, Einkaufen, ärztliche Versorgung, Schule, Freizeit, Sport, Kultur – in 15 Minuten erreichen kann. Dabei „gilt“ jedes Verkehrsmittel, wenn Moreno auch ganz klar das eigene Auto als ungünstigste Option sieht.

Die folgenden Beiträge sind relativ willkürlich aus dem Netz gefischt und erläutern das Konzept und konkrete Projekte weiter (wer andere oder bessere Artikel findet, darf uns das gerne mitteilen):

  • Paris, Vorbild für die Stadt der Viertelstunde?, Artikel in Architektur aktuell Heft 5, 2020
  • Paris auf dem Weg zur Stadt der 15 Minuten?, Beitrag des Goethe-Instituts Frankreich
  • Berlin in 15 Minuten? Perspektiven auf die Stadtentwicklung, Beitrag der FH Potdam – eine Übersicht über die aktuelle Lage
  • Wie Städte sich neu erfinden, ein Fernsehbeitrag von arte tv (arte-Mediathek, youtube, zuletzt abgerufen am 23.11.201)
  • Porträt Carlos Moreno, Artikel des Tagesspiegel vom 15.12.2020

Nach der Karte der FH Potsdam haben wir am Breitenbachplatz 13 von 20 Zielkategorien innerhalb der 15-Minuten-Zone (und zwar unabhängig vom Autobahnanschluss). Damit stehen wir innerhalb Berlins relativ gut da. In diesen Zielkategorien ist aber natürlich eine ganz wichtige nicht erfasst: der Weg zum Arbeitsplatz, denn der kann ja nur individuell ermittelt werden.