Wie die Bürgerinitiative arbeitet

Dieser Beitrag erklärt, wie die Bürgerinitiative (BI) Breitenbachplatz aufgebaut ist und arbeitet.

Wir haben 2 „Organisationen“, die sich gegenseitig ergänzen:

  • Das Arbeitsteam der BI und
  • den Förderverein.

Das Arbeitsteam

Das ist ein Zusammenschluss von derzeit knapp 30 Menschen, die die eigentliche laufende Arbeit der BI machen; die meisten wohnen auch in der Umgebung des Breitenbachplatzes. Die Teammitglieder treffen sich halbwegs regelmäßig und besprechen, was zu tun ist (und wer das tut). Das Arbeitsteam hat keine formale Hierarchie. Seit dem Tod von Ulrich Rosenbaum im April 2021 kümmern sich vor allem Lutz Pietschker und Oliver Kraatz darum, die BI am Laufen zu halten, und agieren bei Bedarf als deren Sprecher (z. B. im Rahmen der Machbarkeitsstudie zum Abriss der Brücke).

Einige Teammitglieder kümmern sich zusätzlich um spezielle Aufgaben, z. B. um die Website (Lutz Pietschker) oder um den Kontakt zu Nachbarinitiativen (Oliver Kraatz).

Das Arbeitsteam ist sehr interessiert daran, neue Mitglieder zu finden! Bis 2020 hat vor allem Ulrich Rosenbaum, der Gründer und Sprecher der BI, für den „Antrieb“ gesorgt. Seit 2021 verteilt sich das auf mehrere Köpfe, und wir möchten, dass möglichst viele Betroffene die Richtung der BI mitbestimmen. Es wäre auch sehr schön, wenn sich von den vorhandenen Teammitgliedern noch einige fänden, die sich aktiver als bisher einbringen wollen.
Falls Sie mitmachen wollen, schreiben Sie uns bitte einfach an: info@breitenbachplatz.de .

Neben dem Arbeitsteam haben wir noch einen „Interessentenkreis„. Das sind Menschen, die an der Arbeit der BI interessiert sind, ohne selbst mitzuarbeiten. Interessenten werden per E-Mail-Verteiler direkt über die Arbeit der BI informiert, teilweise noch bevor diese Informationen auf unserer Website erscheinen.

Der Förderverein

Der Verein heißt mit vollem Namen „Verein zur Unterstützung der Bürgerinitiative Breitenbachplatz“ und ist als nicht-gemeinnütziger Verein beim Amtsgericht registriert; er ist laut Satzung auf 10 Mitglieder beschränkt. Er ist dazu da, als “ juristische Person“ einen greifbaren Ansprechpartner für finanzielle Zuwendungen zu liefern. Der einzige Zweck des Vereins ist es, die Arbeit der Bürgerinitiative und des Arbeitsteams zu unterstützen. Er nimmt neue Mitglieder nur bei Bedarf auf.

Warum diese Organisation?

Die Mehrheit der BI-Akteure hat sich 2019 dagegen entschieden, die BI selbst in einen Verein zu überführen. Es gab Bedenken, dass sich die BI dann in Vereinsmeierei und Organisationsfragen verstricken könnte – es gibt dafür leider Vorbilder.

Die daraus resultierende lose Organisationsform der BI erlaubt es jedoch nicht, der BI direkt finanzielle Zuwendungen, Spenden oder Zuschüsse zu geben, denn es gibt ja keinen juristisch greifbaren Ansprechpartner. Daher wurde neben der BI der Verein gegründet. Er ermöglicht es, Spenden und Unterstützung entgegenzunehmen, z. B. Zuschüsse des Bezirksamtes oder des Senats zu Veranstaltungen und Broschüren (das BA Steglitz-Zehlendorf hat uns z. B. einen Zuschuss zum Druck unserer 2021er Broschüre gegeben), oder auch Spenden von Firmen und Privatpersonen (so hat uns die Vonovia z. B. nicht nur den KunstRaum zur Verfügung gstellt, sondern uns auch durch eine Spende unterstützt). Bevor es den Verein gab, haben die Akteure der BI so etwas aus eigener Tasche finanziert. Auch die Website der BI läuft seit Ende 2020 formal über den Verein, auch wenn für den Inhalt weitgehend das Arbeitsteam verantwortlich ist.

Wichtig: Auch wenn die meisten Vereinsmitglieder auch im Arbeitsteam sind – der Verein hat nicht die Aufgabe, für die Bürgerinitiative zu sprechen oder ihr Vorgaben zu machen. Die eigentliche Arbeit der BI findet nach wie vor ausschließlich im Arbeitsteam statt.