Aktuell

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Verkehrsverwaltung will bis zum 31. Mai 2020 berichten

Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz will, wie im Beschluss des Abgeordnetenhauses zum Breitenbachplatz vorgesehen, bis zum 31. Mai 2020 zumindest Zwischenergebnisse vorlegen. Die Machbarkeitsstudie soll noch im ersten Quartal 2020 ausgeschrieben werden. "Aktuell finden verwaltungsinterne Gespräche zu Grundlagen und Inhalten einer Machbarkeitsstudie, zu den Rahmenbedingungen eines Wettbewerbsverfahrens sowie zum Umfang einer Öffentlichkeitsbeteiligung statt. Diese sind für die Ausschreibungsunterlage erforderlich,“ schreibt Staatssekretär Ingmar Streese in seiner Antwort auf eine Anfrage der CDU-Abgeordneten Stefan Evers und Adrian Grasse. Auf die Frage "Hält der Senat nach wie vor an dem vom Abgeordnetenhaus formulierten grundsätzlichen Ziel des Rückbaus der Brücke über dem Breitenbachplatz fest?“ antwortete Streese knapp: „Ja.“


Dokument 

Neue Fotos aus alter Zeit

Herr Wolfgang Holtz hat uns zehn Fotos aus den frühen Jahren des Breitenbachplatzes zur Verfügung gestellt. Besonders eindrucksvoll der Hochbetrieb auf der Terrasse der Konditorei Telschow.

Eine erfolgreiche Bilanz 2019

Ein für unsere Bürgerinitiative erfolgreiches Jahr geht zu Ende. In seltener Einmütigkeit haben die Parteien der Senatskoalition und die CDU beschlossen, von der Verkehrssenatorin eine Machbarkeitsstudie zu verlangen, bei der es um den Abriss der Breitenbachplatzbrücke, die Entschleunigung des Verkehrs um den Platz herum und eine Verbesserung der Aufenthaltsqualität geht. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass auch die FDP Steglitz-Zehlendorf auf unserer Seite ist.

Auf Veranstaltungen von Grünen, SPD und CDU, auf denen wir unsere Positionen erläutern konnten, wurde die politische Unterstützung bekräftigt. Und dennoch werden wir unsere Hände nicht in den Schoss legen, denn es gibt nicht nur die Politik, sondern auch eine Verwaltung. Wir werden daran erinnern müssen, dass die Machbarkeitsstudie und ihre Schlussfolgerungen nicht auf die lange Bank geschoben oder Hintertürchen gesucht werden, um aus dem Projekt auszusteigen. 2021 wird in Berlin neu gewählt, Gelegenheit darauf zu drängen, dass unumkehrbare Tatsachen geschaffen werden. Da der zuständige Beamte im Verkehrsausschuss berichtete, dass die Brücke sowieso in fünf Jahren „fällig“ sei, also entweder teuer saniert, neu errichtet oder gleich abgerissen werden müsse, zieht das Argument, es gehe um einen intakten Verkehrsbau, nicht mehr.

40 Jahre Brücke: Wer kann sich erinnern?

Am 11. Juni 1980 wurde unter Protesten der Bevölkerung vom damaligen Bausenator Harry Ristock die Breitenbachplatzbrücke mit dem Tunnel Schlangenbader Straße eröffnet. Wie lebte es sich vorher ohne die Brücke? Wie haben die Anwohner diesen massiven Eingriff in ihre gewohnte Umgebung erlebt? Welche Belastung brachte die zweijährige Bauzeit? Konnte man sich am Ende mit dem Ergebnis abfinden?


Die Initiative Breitenbachplatz, die für einen Rückbau des Betonkolosses eintritt, lädt alle, die das alles vor 40 Jahren erlebt haben - egal, ob sie heute noch dort wohnen - von ihren Erinnerungen zu berichten und auch mal nachzuschauen, ob sie noch Fotos von damals besitzen. Wer etwas beitragen kann und möchte, schreibt bitte an info@breitenbachplatz.de oder ruft an unter 0172 9315954. Wer nicht selber etwas aufschreiben möchte, den interviewen wir gerne.


Die Ergebnisse werden auf einer eigenen Internetseite veröffentlicht.

CDU will Druck machen

Die CDU zeigt sich unzufrieden damit, dass die Verkehrssenatorin offenbar bisher nichts in die Wege geleitet hat, um die Machbarkeitsstudie zur Neugestaltung des Breitenbachplatzes in Auftrag zu geben, die sie laut Abgeordnetenhaus-Beschluss bis zum 31. Mai 2020 vorlegen soll. Auf einer Veranstaltung der CDU Dahlem, zu der neben dem Sprecher der Initiative Breitenbachplatz, Ulrich Rosenbaum der frühere Senatsbaudirektor Hans Stimmann als Referent eingeladen war, kündigte der CDU-Abgeordnete Adrian Grasse an, im Januar durch eine parlamentarisches Anfrage Druck machen zu wollen. Auch wenn es in der Veranstaltung kritische Fragen zum Brückenabriss gab, stellte der Dahlemer CDU-Vorsitzende Christoph Wegener klar, dass für ihn nur ein Abriss der Brücke in Frage komme.

Angehende Architekten planen für die Zukunft des Viertels

60 Studierende der Architektur und Stadtplanung aus Bremen und Bordeaux haben sich in einem Workshop 11. bis 14. Oktober 2019 unter der Leitung von Professor Klaus Schäfer (Hochschule Bremen) mit Zukunftsideen für das Stadtgebiet rund um den Breitenbachplatz und Rüdesheimer Platz befasst. Von der Initiative Breitenbachplatz waren zeitweise Lutz Pietschker und Ulrich Rosenbaum dabei. Die Ergebnisse aus Sicht der Initiative Breitenbachplatz haben sie zusammengefasst.


Dokument 1: Zusammenfassung

Dokument 2: Vorschläge der Arbeitsgrupppen

Dokument 3: Rundgang

SPD bekräftig Abriss der Brücke

Der SPD-Landesparteitag hat am 26. Oktober 2013 den folgenden Beschluss gefasst:


"Die SPD-Mitglieder im Bezirk und im Abgeordnetenhaus werden erneut aufgefordert, darauf hinzuwirken, dass der Senat den Rückbau der Breitenbachplatzbrücke zügig in die Wege leitet und die Aufenthaltsqualität auf dem Platz verbessert. Dabei ist auf ein faires Miteinander von Autofahrern, Radfahrern und Fußgängern zu achten. Das Vorhaben kann als Modellfall eines zu entwickelnden umfassenderen Programms zum Rückbau der ,autogerechten Stadt' genutzt werden. 


Entsprechende Anträge sind bereits in den betroffenen Bezirken einstimmig verabschiedet worden. 


Die freiwerdenden Flächen, die durch Neuordnung der Verkehrsflüsse und eine Verschmälerung der Schlldhornstraße entstehen, werden für die Errichtung von modernen Studierendenwohnheimkonzepten durch eine landeseigene Wohnungsbaugesellschaft genutzt.“


Die gleichlautende Begründung des Antrags aus Charlottenburg-Wilmersdorf und Steglitz-Zehlenedorf lautete:


"Die SPD begrüßt die Absicht der Koalitionsfraktionen im Abgeordnetenhaus, einen Rückbau der Breitenbachplatzbrücke in die Wege zu leiten und die Aufenthaltsqualität auf dem Platz zu verbessern. Sie betrachtet dieses Vorhaben als Modellfall eines zu entwickelnden umfassenderen Programms zum Rückbau der "autogerechten Stadt" der 60er und 70er Jahre in Berlin. Andere Beispiele sind der bereits begonnene Umbau im Bereich Molkenmarkt/Gertraudenstraße oder die von der SPD Charlottenburg-Wilmersdorf eingeleiteten Initiative, die Tunnel am Adenauerplatz und am Bundesplatz zu beseitigen, um die verloren gegangene Struktur der Plätze wiederherzustellen. Die SPD Steglitz-Zehlendorf fordert den Landesverband auf, sich für eine Reduzierung überdimensionierterVerkehrsachsen und die Wiederherstellung zerstörter Kieze einzusetzen. Dabei geht es auch um bessere Verkehrsräume für Fußgänger und Radfahrer. Die SPD betrachtet eine Korrektur früherer Vorstellungen nicht als gegen die Autofahrer gerichtet sondern als konkreten Beitrag für ein faires Miteinander von Autofahrern, Radfahrern, Fußgängern und nicht zuletzt ÖPNV. 

Kinderspielplatz - Ortstermin mit Jugenstadträtin

Die Bürgerinitiative Breitenbachplatz lädt Anwohner und Eltern zu einem 


Ortstermin mit der Steglitz-Zehlendorfer 

Jugendstadträtin Carolina Böhm (SPD) 


am Spielplatz auf dem Breitenbachplatz 


ein. 


Wir wollen mit ihr über die Lage, die Ausstattung und den Zustand des Spielplatzes reden und ermuntern alle, ihre Meinung zu äußern. Wir wollen auch darüber reden, ob der Spielplatz an anderer Stelle des Platzes besser untergebracht wäre oder vielleicht gleich an den Erlenbusch verlegt werden sollte, wo es bisher nur einen traurigen Mini-Spielplatz gibt.


Termin: Donnerstag, 10. Oktober um 10 Uhr


Initiative Breitenbachplatz

www.breitenbachplatz.de

SPD bekräftigt Abriss der Breitenbachplatzbrücke

Der SPD-Landesparteitag am 26. Oktober will den Abriss der Breitenbachplatzbrücke bekräftigen und ihn als Modellfall für den Abschied von der autogerechten Stadt definieren. Außerdem wird vorgeschlagen, auf den frei werdenden Flächen Studierendenwohnungen zu errichten. Grundlage sind gleichlautende Anträge aus Zehlendorf und Wilmersdorf. 

Ein weiterer Antrag fordert, die Künstlerkolonie in kommunalen Besitz zu überführen.


Einladung ins Kino

An Sonnabend, dem  14. 9 um 10.30 Uhr lädt die Initiative Wilmersdorfer Mitte zu einer Vorführung des Films »The Human Scale« (Original mit Unteriteln) über das Werk des Stadtplaners Jan Gehl ein. Gehl ist u.a. Schöpfer der Fahrradrouten in Kopenhagen. Ort: EVA-Kino (Blissestr. 18), Eintritt 5 Euro. Danach bis ca. 12.45 Uhr Brainstorming »Was heißt das für unseren Kiez?«. Kompetente Diskussionsteilnehmer haben bereits zugesagt.

Mehr...

Förderverein für den Breitenbachplatz gegründet

Am 3. September 2019 wurde vom Amtsgericht Charlottenburg der „Verein zur Unterstützung der Initiative Breitenbachplatz e.V.“ ins Berliner Vereinsregister eingetragen. Der mit der erforderlichen Zahl von Mitgliedern gegründete Verein will die Bürgerinitiative beim Fundraising und überall dort unterstützen, wo eine Rechtsform für die Arbeit zur Entwicklung des Platzes hilfreich ist. Das gilt insbesondere für die Begleitung der mit dem Beschluss des Abgeordnetenhauses angekündigten Machbarkeitsstudien zum Brückenrabriss durch fachlich kompetente Stellungnahmen und für die Durchführung von Anwohnerveranstaltungen. Nachdem sich der Kreis der Aktiven der Initiative Breitenbachplatz gegen die Umwandlung in einen e. V. ausgesprochen hatte, wurde das Modell des im Hintergrund wirkenden, schlanken Fördervereins gewählt. Mit dabei sind auch zwei Vertreter der Anwohnerinitiative Schorlemerallee sowie ein Vorstandsmitglied des Vereins Künstlerkolonie e.V.

In der Gründungsversammlung wurden (auf dem Foto von rechts nach links) gewählt: Ulrich Rosenbaum (Vorsitzender), Lutz Pietschker (stv. Vorsitzender), Angelika  Biermann (Schatzmeisterin) und Irene Liebau (Schriftführerin). Silke Hebert fungiert als Revisorin.

Zwei Drittel für den Brückenabriss

Die B.Z. hat sich in einem Kommentar dafür eingesetzt, den Abriss der Breitenbachplatzbrücke nicht auf die lange Bank zu schieben. Die Leser konnten darüber abstimmen: 65 Prozent teilten diese Meinung. 

Ein Heurigen-Lokal und ein Bankautomat

Eine gute Nachricht: In zwei seit Monaten leeren Ladengeschäften ist neues Leben eingezogen:


- In der ehemaligen Weinstube Breitenbachplatz 12 neben dem Santa-Café eröffnet an diesem Wochenende das österreichische Heurigen-Lokal „Nussbaumerin“. Es handelt sich um einen Ableger des Restaurants „Nussbaumerin“ in der Leibnizstraße, das zuletzt vom Guide Michelin mit dem „Bip Gourmand“, der Vorstufe für einen Stern ausgezeichnet wurde. Es soll neben österreichischem Wein „Schmankerln“ vom Tafelspitz bis zum Kaiserschmarr`n geben.


- Direkt daneben hat die Berliner Sparkasse ein SB-Center eingerichtet. Damit steht jetzt erstmals wieder ein Geldautomat rund um die Uhr zur Verfügung, denn der Postbank-Automat an der Kreuznacher Straße ist nur während der Öffnungszeiten des Postbank-Centers zugänglich.



BVV will Radstreifen und Zebrastreifen

 Nachdem das Abgeordnetenhaus, wie berichtet, direkt vor der Sommerpause den Abriss der Brücke und die Verbesserung der Aufenthaltsqualität inklusive Tempo 30 beschlossen und die Bürgerbeteiligung bei der Machbarkeitsstudie festgeschrieben hat, bereiten wir uns als Bürgerinitiative darauf vor, die Anwohnerinteressen einzubringen. Mehr demnächst. Erfreulich ist jedenfalls, dass die Bezirksverordnetenversammlung Steglitz-Zehlendorf direkt vor den Sommerferien zwei unserer seit Jahren vorgetragenen Forderungen übernommen hat, nämlich


- die Reduzierung des Autoverkehrs um den Platz auf eine Fahrspur, damit - analog zum Südwestkorso und der Englerallee - die rechte Spur den Radfahrern vorbehalten sein kann. Gefordert wird vom Land auch die Rückverlegung der Bushaltestelle Schorlemerallee auf Höhe des südlichen U-Bahn-Ausgangs. Dokument.  


- die EInrichtung eines Zebrastreifens zur sicheren Überquerung auf Höhe des Medizinischen Versorgungszentrums Orthopädie am südlichen U-Bahn-Ausgangs. Dokument.

Abgeordnetenhaus will Rückbau der Breitenbachplatzbrücke

Das Berliner Abgeordnetenhaus hat am 6. Juni ohne Aussprache über die Konsensliste Maßnahmen mit dem Ziel beschlossen, die Brücke über den Breitenbachplatz abzureißen. Dazu erklärt die Initiative Breitenbachplatz: 


Die Initiative Breitenbachplatz sieht in dem heutigen Beschluss des Abgeordnetenhauses über die Konsensliste, Maßnahmen mit dem Ziel des Rückbaus der Breitenbachplatzbrücke einzuleiten, einen Meilenstein in ihrem seit acht Jahre währenden Bemühen, die Aufenthaltsqualität auf einem einst der schönsten Plätze wiederherzustellen. Sie dankt der CDU, dass sie den parlamentarischen Vorgang eingeleitet hat, und den Koalitionsfraktionen für die konstruktive Behandlung im Plenum und den Ausschüssen. 


Wichtig ist, dass ausdrücklich ein breiter Beteiligungsprozess festgeschrieben ist, in den sich die Bürgerinitiative an vorderster Stelle einbringen wird. Der Beschluss enthält auch die von der Initiative vorgeschlagene Bebauung der durch den Rückbau der breiten Schneise für die einst geplante Stadtautobahn Richtung Lankwitz frei werdenden Fläche mit Wohnbauten. Die Initiative schlägt vor, die Grundstücke vorrangig den bereits im Umfeld tätigen Wohnungsbaugenossenschaften zu überlassen. Auch der Vorschlag, dort Studentenwohnungen zu errichten, ist eine Überlegung wert.

Ideen für die Zukunft des Platzes

Beim Platzfest am 4. Mai 2019 haben Kinder und Erwachsene mit dem Malstift ihre Zukunftsideen aufgezeichnet. Eine Auswahl.

Abgeordnetenhaus: In spätestens fünf Jahren ist die Brücke weg!

Wir sind mit unseren Forderungen zur Zukunft des Breitenbachplatzes fast am Ziel, zugleich aber kommt neue Arbeit auf uns zu. Der Ausschuss für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz des Abgeordnetenhauses hat den Senat am 16. Mai 2019 aufgefordert, bis zum 31. Mai 2020 eine Machbarkeitsstudie mit dem Ziel des „Abriss, weitgehenden Rückbau und Umbau“ der Breitenbachplatzbrücke vorzulegen und dabei die Bürger zu beteiligen. Der Platz soll wiederhergestellt und unter anderem durch eine Tempo-30-Zone den Bürgern zurückgegeben werden. Dem Ausschuss lag ein Antrag der CDU-Fraktion vor, der durch einen Ersetzungsantrag der Koalitionsfraktionen erweitert wurde. In der Grundausrichtung waren sich alle Fraktionen außer der AfD einig.


Verkehrssenatorin Regine Günther und ihre Beamten erläuterten, dass der Zustand der Brücke inzwischen bei der Kategorie 2,9 angelangt sei, was bedeute, dass man sie innerhalb der nächsten fünf Jahre sowieso sanieren, neu bauen oder gleich abreißen müsse. Der Verkehr könne durchaus so geführt werden, dass keine Verdrängung in Wohnstraßen stattfinde. Der Grünen-Verkehrsexperte Harald Moritz nannte die jetzige Verkehrsführung überdimensioniert, was sich schon daran zeige, dass hier eine Stadtautobahn nahtlos in eine Tempo-30-Zone übergehe. 

Breitenbachplatzfest trotz kühler Temperaturen ein voller Erfolg



Genau 20 Jahre nach einem gescheiterten Versuch, auf dem Breitenbachplatz ein Nachbarschaftsfest zu veranstalten, landete die Initiative Breitenbachplatz mit ihrem neuen Anlauf am 4. Mai mehr als nur einen Achtungserfolg. Über hundert Anwohner und Freunde der Initiative kamen vorbei, um sich über den Stand der Bemühungen um eine Neuordnung der Verkehrssituation bei selbst gebackenem Kuchen, Kaffee und Buletten zu informieren. Und das trotz kühler Temperaturen, die allerdings von so manchem Sonnenstrahl wett gemacht wurden. 


Die Initiative hatte das Datum auch gewählt, weil das Abgeordnetenhaus derzeit in den Ausschüssen über einen Rückbau der Brücke, ein neues Verkehrskonzept und eine verbesserte Aufenthaltsqualität berät. So nahmen sich denn auch Vertreter der Politik Zeit, um mit den Bürgern zu reden. Von der CDU war der stellvertretende Vorsitzende der Dahlemer CDU, Dr. Jean Angelov gekommen, von der FDP der Abgeordnete Thomas Seerig und von der SPD die Abgeordneten Andreas Kugler und Dr. Ina Czyborra, zugleich stellvertretende SPD-Landeschefin, und der Dahlemer SPD-Vorsitzende Burkhard Zimmermann. Die politischen Parteien, so das Fazit, zeigen beim Thema Breitenbachplatzbrücke seltene Harmonie, auch wenn es im Detail Nuancen gibt. 

April-Newsletter

Newsletter April 2019


Liebe Freundinnen und Freunde des Breitenbachplatzes,


geht man bei dem schönen Wetter dieser Tage über den Breitenbachplatz, lässt einen der Gedanke nicht los: Was könnte man aus diesem Platz alles machen! Wir bleiben dran, und das mit guter Aussicht auf Besserung. Denn es tut sich eine ganze Menge.


• Im Abgeordnetenhaus befassen sich die zuständigen Ausschüsse mit dem Antrag der CDU-Fraktion, den Rückbau der Breitenbachplatzbrücke anzustreben und die Aufenthaltsqualität auf dem Platz zu verbessern. Die Koalitionsfraktionen SPD, Grüne und Linke bauen diese Forderung mit ihrem eigenen Antrag weiter aus. Auf unserer Website breitenbachplatz.de finden Sie mehr dazu.


• Es gibt gute Aussichten, dass der „Fall Breitenbachplatz“ zum Modell für ein Programm „Rückbau der autogerechten Stadt“ wird. Bei der SPD Wilmersdorf-Süd fiel sogar der Begriff „Leuchtturmprojekt“, den wir genauso gerne vernehmen wie den tatsächlich schon begonnenen Rückbau im Bereich Molkenmarkt/Gertraudenstraße/Rotes Rathaus. Was dort recht ist, sollte für uns billig sein.

Website und Positionspapier der Bürgerinitiativen

Das Netzwerk der Bürger- und Platzinitiativen im „mittleren Südwesten“ Berlins, dem wir auch angehören, hat jetzt eine gemeinsame Internetpräsenz - und ein Positionspapier, das dort dokumentiert ist. 

URL: www.menschengerechte-stadt.de


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