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BVV Steglitz-Zehlendorf will Brücken-Abriss prüfen lassen

Der Ausschuss für Stadtplanung und Wirtschaft der BBV Steglitz hat am 13. Juni ohne Gegenstimmen eine Beschlussempfehlung zur Zukunft der Brücke über den Breitenbachplatz gefasst: "Die Bezirksverordnetenversammlung von Steglitz-Zehlendorf setzt sich für einen perspektivischen Abriss der Autobahnbrücke auf dem Breitenbachplatz ein. Dazu wird das Bezirksamt gebeten, sich bei den entsprechenden Stellen für die Erstellung einer Machbarkeits- und Verkehrsstudie einzusetzen.“

Die BVV könnte am 21. Juni endgültig beschließen.

Die Bürgerinitiative Breitenbachplatz begrüßt den Vorstoß, bedauert aber, dass der Bezirk nicht selber Geld für eine solche Studie in die Hand nehmen will. Es ist auch nicht spezifiziert, welche die „entsprechenden Stellen“ sein sollen.


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Abendschau berichtet über „Ausverkauf am Breitenbachplatz"

Die Abendschau hat am 11. Juni über die Ladenschließungen am Breitenbachplatz berichtet. 

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Morgenpost über das Ende von Haushaltswaren-Weger

Ist der Niedergang des Breitenbachplatzes noch zu stoppen? Die Morgenpost berichtet über das Ende des Haushaltswarenladens Weger. 

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Veranstaltung „Zukunft Breitenbachplatz"

Der grüne Abgeordnete Benedikt Lux lädt zu einem Ortstermin und anschließendem Gespräch im Wahlkreisbüro Schildhornstraße 91 zum Thema „Zukunft Breitenbachplatz“ auf den Platz. 

Termin: 23. Mai 2017 um 19.30 Uhr. 


NACHTRAG: Die Steglitzer Grünen berichteten, dass sie mit der CDU vereinbart haben, eine Machbarkeitsstudie über einen Abriss der Brücke in Auftrag zu geben. 

Schon wieder eine Geschäftsaufgabe

Der Hausratladen Weger war immer eine Institution am Breitenbachplatz. Herr Weger hatte alles, was man schnell brauchte, und ein paar ausgefallene Produkte. Bald ist nun Schluß: Derzeit läuft der Totalausverkauf. Was danach mit den Ladenräumen geschieht, ist unbekannt. Ein paar Meter weiter steht ein kleines Geschäft schon seit Wochen leer, in der ehemaligen Commerzbank gegenüber tut sich auch nichts, und was an der Ecke Schildhornstraße mit dem Café Breitenbach passiert, ist offen. Warum Tomasa diese Filiale seit bald einem Jahr nicht mehr bewirtschaftet, darüber gibt es nur Spekulationen.

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Fahrradzählstelle Breitenbachplatz in Betrieb

Am Breitenbachplatz hat die Senatsentwicklungsbehörde eine Fahrradzählstelle einrichtet - eine von 17 im Stadtgebiet. Die Ergebnisse der "Automatischen Dauerzählstelle für den Radverkehr“ kann dann jeder auf den Seiten der Senatsverwaltung verfolgen. Die Zählstelle ist an der Südostseite des Platzes auf der Höhe des Hauses Brentanostraße 2-4. Da der Radverkehr am Platz vor allem in Südwest-Nordost-Richtung in den letzten Jahren spürbar zugenommen hat, dürfte die Einrichtung von ausreichend breiten Fahrradstreifen eine notwendige Konsequenz sein. Die jetzigen Markierungen auf den Bürgersteigen sind zu schmal und deshalb nicht mit einem Radweg-Schild oder auf dem Fahrweg gekennzeichnet, sodass die Benutzung nicht obligatorisch ist. Die Situation längs der Schildhornstraße ist eher noch schlechter. Der Screenshot zeigt die Daten vom 1. Januar bis 5. März 2017.

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Wahl 2016: Unsere Ansprechpartner erfolgreich

Bei der Abgeordnetenhauswahl waren drei Kandidaten, mit denen unsere Initiative bisher schon im ständigen Gespräch war, erfolgreich: Andreas Kugler (SPD), Benedikt Lux (Grüne) und Thomas Seerig (FDP). Den Wilmersdorfer Nachbarwahlkreis hat Florian Dörstelmann von der SPD gewonnen, mit dem wir ebenfalls schon im Kontakt waren. Was die neuen Mitglieder der BVV Steglitz-Zehlendorf angeht, so sind Dr. Sabine Lehmann-Brauns (CDU) und Martin Kromm (SPD) und Lukas Uhde (Grüne), die sich schon bisher für eine bessere Aufenthaltsqualität auf dem Platz eingesetzt hatten, wieder dabei. Ein Glückwunsch an alle mit der Erwartung, dass gemeinsam etwas zu bewegen ist. Wenn sich das Abgeordnetenhaus, die Landesregierung und der Bezirk neu konstituiert und ihre Arbeit aufgenommen haben, werden wir die Politiker zum Gespräch einladen.

Gastkommentar im Tagesspiegel

Commerzbank geschlossen: Was der Platz verliert

Eine schlechte Nachricht für den Breitenbachplatz: Die Commerzbank, die immer eine zentrale Funktion am Breitenbachplatz hatte, ist geschlossen worden. Die Kunden werden an die Schloßstr. 104 verwiesen. Nachdem die Kreissparkasse erst kürzlich ihre Filiale am Beginn des Südwestkorsos auf reinen Automatenbetrieb reduziert hatte, bleibt nur noch die Postbank; an der Kreuznacher Straße, doch seit dort vor kurzem das Schreibwarenangebot ausgeräumt worden ist, fragt sich mancher, wie lange sie noch bestehen wird.


Noch vor 15 Jahren gab es auch noch die Berliner Bank am Platz. Die Commerzbank hieß bis vor ein paar Jahren Dresdner Bank, und die Filiale Breitenbachbach war nach dem Kriege, als die Bank aus Dresden und Berin-Mitte vertrieben worden war, für ein paar Jahre westdeutsche und Westberliner Zentrale der Dresdner Bank. 


Was aus den Räumen der Bank werden soll? Wer weiß. Dem Platz fehlt jedenfalls ein wichtiges Element einer Mischung, die ihn interessant macht. Verändert hat sich immer etwas, so wurde zuletzt aus der Weinbar eine portugiesische Tapas-Bar, und der türkische Gemüsehändler wechselt schon wieder. Als Schwerpunkte des Platzes zeigen immer deutlicher: Gastronomie und Gesundheit. Vielleicht ist das auch eine Chance.

Wie Mexico City Betonpfeiler begrünt

Innerhalb der Initiative Breitenbachplatz wurde auch darüber diskutiert, ob man die häßlichen Betonpfeiler nicht begrünen könne. Mexico City zeigt, wie man es macht.

CDU: Rückbau langfristige Perspektive

Auch die CDU setzt sich in ihrem Bezirkswahlprogramm für den Breitenbachplatz ein:


Den ursprünglich urbanen Charakter des Breitenbachplatzes wollen wir wieder herstellen und im Dialog mit den Anwohnern prüfen, welche Mittel zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität sich dort realisieren lassen. Bei der ohnehin erforderlichen Sanierung der Autobahnbrücke ist auch die langfristige Perspektive eines Rückbaus mit einzubeziehen.

FDP äußert sich umfänglich zu Breitenbachplatz und Schildhornstraße

Die FDP schreibt in ihrem Bezirkswahlprgramm:


Verkehr in Steglitz endlich neu denken


Unser Steglitz ist ein beliebter Ort zum Wohnen und Leben und dies zu Recht. Schöne Altberliner Wohnungen in grünen Straßen mit guter Infrastruktur direkt vor der Haustür.

Steglitz ist aber auch überörtliche Einkaufsgegend und innerstädtische Transitstrecke. Dies gilt besonders für den Bereich um Schloßstraße und Schildhornstraße, die Durchgangsstrecke aus/nach Potsdam und via Lankwitz gen Mariendorf ist.

Die Schildhornstraße zwischen Breitenbachplatz und Bierpinsel ist dabei ein besonderes Phänomen, denn hier werden faktisch zwei Autobahnstrecken durch eine radarüberwachte Tempo-30-Zone verbunden.

Politik und Verwaltung sind hier auf halbem Weg steckengeblieben. Die ursprüngliche Idee einer Schnellstraßenverbindung zwischen A 103 und A 104 fiel dem Ende des Wahns von der autogerechten Stadt aus den Siebzigern durch Nichtumsetzung zum Opfer. 

Der Verzicht auf eine Schnellstraße durch die Schildhornstraße und den damit verbundenen Abriss der Randbebauung verminderte den Verkehrsfluss damals ebenso wenig wie heute Tempolimit, Blitzer und Rotphasen.

SPD: Was sich die Anwohner von der Politik wünschen

Was sich Anwohner zwischen Düppelstraße und Breitenbachplatz von der Politik wünschen: Ergebnisse einer Befragung, die von der SPD, Abteilung 1 Steglitz, durchgeführt wurde.  (Foto: SPD)

SPD Paulsenviertel

Grüne Visionen für den Breitenbachplatz

In Bezirkswahlprogramm 2016 äußert sich Bündnis 90/Die Grünen sehr konkret zur Zukunft des Breitenbachplatzes:


Breitenbachplatz verschönern - Rückbau autogerechter Stadt voranbringen


Der Breitenbachplatz in Steglitz war einmal ein wunderschöner Stadtplatz - ein Kleinod. Dann wurde er Opfer der „autogerechten Stadt“. Das wollen wir nicht länger hinnehmen: Wir wollen den Platz für die Menschen zurückgewinnen. Das geht zum Beispiel über die Begrünung der Brücke, Tempo 30 und bessere Möglichkeiten der Überquerung. Wir wollen den Platz wiederbeleben.

Und wir haben noch Größeres vor: In der nächsten Legislaturperiode wollen wir die notwendigen Vorbedingungen schaffen, um die Autobahnbrücke über den Breitenbachplatz abzureißen. Das würde eine spürbare Erhöhung der Lebensqualität und der Gesundheitsbedingungen der Anwohner am Breitenbachplatz, in der Schildhornstraße und in den anliegenden Kiezen bedeuten. Feinstaub und Lärm würden reduziert, der Platz – und seine AnwohnerInnen – könnten wieder aufatmen. Die A 104 ist ein klassisches Überbleibsel der fehlgeleiteten Stadtplanung der 70er Jahre. Der Autobahnstummel erfüllt heute keine verkehrsnotwendige Aufgabe. Sympathie für dieses Ziel gibt es über Parteigrenzen hinweg. Aber es fehlte stets an konkreten Schritten. Bündnis 90/Die Grünen nehmen sich vor, die notwendigen Planungsgrundlagen in der kommenden Legislaturperiode zu schaffen. Dazu gehört im ersten Schritt eine Machbarkeitsstudie, vor allem zu der Frage, wie der Durchgangsverkehr reduziert und alternativ ohne Probleme für andere AnwohnerInnen geführt werden kann.

SPD äußert sich zum Breitenbachplatz

Als erste Partei hat sich die SPD Steglitz-Zehlendorf in ihrem Kommunalwahlprogramm 2016 zum Thema Breitenbachplatz geäußert: "Derzeit gibt es kein umfassendes Verkehrskonzept rund um die Schloßstraße, zwischen der A 103 und dem Breitenbachplatz, sowie dem Walther-Schreiber-Platz und dem Botanischen Garten. Dies werden wir ändern und ein bezirkliches Verkehrskonzept entwickeln. Dabei sind wir offen für die Wünsche der Anwohner für mehr Lebensqualität durch verkehrliche und gestalterische Maßnahmen auf dem Breitenbachplatz.

Brückenabriss: Geht doch

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Dass man eine Straßenbrücke auch abreißen kann, macht jetzt Bad Ferienwalde im Oderbruch vor: Der Streit um das Beton-Bauwerk aus DDR-Zeiten, das als B 158 den Ort durchschneidet, schwelte jahrelang. Viele Bürger befürchteten mehr Verkehr, wenn sie abgerissen wird. Doch nun haben die Stadtverordneten entschieden: Die Brücke muss weg, die Ortsdurchfahrt soll neu gestaltet werden. Hintergrund ist nicht zuletzt, dass das Land den Heilbad-Status entziehen will, wenn die Stadt nicht unter anderem die Betonbrücke zwischen Altstadt und Kur-Viertel abreißt. Diese Gefahr ist laut Brandenburgs Sozialministerin Diana Golze (Linke) mit dem Beschluss erst einmal gebannt.

Foto: rbb-online

Sperrung beweist: Es geht auch ohne die Rampe

Im Zuge der Straßensanierungsarbeiten vor und im Tunnel Schlangenbader Straße ist seit Anfang Juni 2015 die Brückenrampe über den Platz gesperrt. Der Verkehr fließt aus dem Tunnel und in ihn hinein über die Zufahrten an der Dillenburger Straße. Da die Verkehrslenkung offenbar die Grün-Phasen auf der Achse Schildhornstraße verlängert hat, fließt der Verkehr genauso flüssig wie zuvor über die Brücke. Zu den Verkehrs-Spitzenzeiten gibt es nicht mehr Staus als vorher. Das beweist: Man braucht die Brücke nicht, hätte sie eigentlich abreißen können statt die Fahrbahnen zu sanieren. Oder um die BZ zu zitieren: "Diese Arbeiten sind überflüssig. Die gesamte Brücke über dem Breitenbachplatz ist überflüssig. Sie wurde nie wirklich gebraucht. Lassen wir sie also wieder verschwinden! Herr Bausenator Geisel, reißen Sie diese Brücke ab!"

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Breitenbachplatz im (gastronomischen) Wandel

In kurzer Zeit hat sich das gastronomische Gesicht des Breitenbachplatzes geändert. Der "Gattopardo", zu Zeiten der geteilten Stadt unter den Top 10 der Italo-Restaurants Berlns und beliebter Treffpunkt der wissenschaftlichen Elite der FU und der Politik, hat nach bald 40 Jahren dicht gemacht (Herr Azzalini hat natürlich den Ruhestand verdient, aber es soll sich angesicht hoher Mieter auch nicht mehr gerechnet haben), dort soll eine Tapas-Bar entstehen. Wo der Schlecker war, ist eine Tagesbar. Wo früher einmal die Eierschale war, ist nach mehreren Inhaberwechseln nun eine Tomasa-Filiale. Alles ist vor allem auf den schnellen Mittags-Snack ausgelegt. Bleiben noch das Santa-Café (wo früher auch mal der Italiener San Giorgio war) und als letzter Italiener mit dem vollen Genuss-Programm das jüngst aufgehübschte "Piazza Michelangelo". Insgesamt ist das gastronomische Angebot also recht breit geworden. Vergessen wir nicht den Kiosk am U-Bahn-Eingang, die Weinbar (mit Snacks) und Thürmann mit Kaffee, Kuchen und belegten Brötchen. 

Wir bereiten einen Einwohnerantrag vor

Gemeinsam mit der Kiez-Initiative Steglitz e.V. bereitet die Bürgerinitiative Breitenbachplatz derzeit einen Einwohnerantrag an die Bezirke Steglitz-Zehlendorf und Charlottenburg-Wilmersdorf vor. Vorgeschlagener Wortlaut:


Zur Senkung des Lärms und des Feinstaubs, zur Erhöhung der Sicherheit des Fuss- und Radverkehrs bei der Querung des Platzes und zur Umsetzung der Rad- und Fussverkehrsstrategie des Senats werden beide Bezirksämter im Wege der eigenen Zuständigkeit oder in Zusammenarbeit mit anderen Behörden aufgefordert, nachhaltige Verkehrsmaßnahmen am Breitenbachplatz umzusetzen: 


- Tempo 30 am Breitenbachplatz (Englerallee bis Südwestkorso) einschließlich Tempo 30 auf der Breitenbachbrücke

- Radstreifen auf der Straße (vom Gehweg auf die Straße umlegen auch im Bereich der Schildhornstraße an den Bushaltestellen)

- Zebrastreifen zu allen U-Bahneingängen  


Derzeit werden Bezirksvertreter um ihre Meinung zu diesen drei Forderungen gefragt. Dann soll es noch vor oder spätestens nach den Sommerferien (und damit ein Jahr vor den nächsten Berliner Wahlen) eine Unterschriftensammlung geben. Es werden Unterschriftenlisten in den Geschäften ausgelegt und außerdem Infostände auf unsere Anliegen hinweisen. Einige Mitstreiterinnen und Mitstreiter rund um den Platz haben bereits ihre aktive Beteiligung zugesagt, und wer es noch nicht getan hat, möge bitte eine E-Mail unter dem Betreff „Breitenbachplatz“ schicken.

"Die Brücke über dem Breitenbachplatz ist überflüssig"

Aus Anlaß der Sanierungsarbeiten schreibt Gunnar Schupelius in der „BZ.“ vom 4. Mai 2015:


Bausenator Andreas Geisel (SPD) teilte mit, es seien “umfangreiche Instandsetzungsarbeiten erforderlich”. Die Fahrbahnabdichtungen und Asphaltflächen auf der Brücke sind defekt. Die Arbeiten werden mindestens sechs Monate dauern.

Um es vorweg zu nehmen: Diese Arbeiten sind überflüssig. Die gesamte Brücke über dem Breitenbachplatz ist überflüssig. Sie wurde nie wirklich gebraucht. Lassen wir sie also wieder verschwinden! Herr Bausenator Geisel, reißen Sie diese Brücke ab!

Lesen Sie den ganzen Artikel HIER.

© Ulrich Rosenbaum 2001-2017